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Was ich in einem Projekt mit SAP BW/4HANA gelernt habe

Die Ausgangssituation

Ein großes mittelständisches Unternehmen aus der Fertigungsindustrie stand vor einer Herausforderung: Die bestehende Reporting-Landschaft basierte auf einer älteren Version von SAP BW und konnte den wachsenden Anforderungen an Geschwindigkeit und Flexibilität nicht mehr gerecht werden. Zudem erschwerten isolierte Dateninseln und ein hoher manueller Aufwand die Entscheidungsfindung. Das Unternehmen entschied sich daher für eine Migration zu SAP BW/4HANA, um die Effizienz zu steigern und eine zukunftssichere Datenbasis zu schaffen.

Der Lösungsansatz

Der erste Schritt bestand darin, die bestehende Architektur zu analysieren und ein Migrationskonzept zu entwickeln. Ziel war es, nicht nur eine technische Migration durchzuführen, sondern auch die Datenmodelle zu optimieren und die Berichtsanforderungen neu zu definieren. Dabei lag der Fokus auf der Nutzung von Advanced DataStore Objects (ADSOs) und CompositeProvidern, um die Flexibilität und Performance zu verbessern.

Zusätzlich wurde beschlossen, SAP Analytics Cloud als Frontend-Tool zu integrieren, um den Endbenutzern moderne und interaktive Dashboards zur Verfügung zu stellen. Die Kombination aus SAP BW/4HANA und SAP Analytics Cloud versprach eine deutlich verbesserte User Experience.

Technische Umsetzung

Der technische Migrationsprozess begann mit der Umstellung der Datenbank auf SAP HANA. Dies war ein kritischer Schritt, da die bestehende Datenbankstruktur auf die In-Memory-Technologie von HANA angepasst werden musste. Hierbei halfen uns die SAP-eigenen Tools wie der BW Migration Cockpit und der Database Migration Option (DMO) für eine reibungslose Umstellung.


DATA: lt_sql TYPE TABLE OF string,
      lv_sql TYPE string.

lv_sql = 'SELECT * FROM /BIC/ASOMEADSOTABLE'.
APPEND lv_sql TO lt_sql.
CALL FUNCTION 'EXEC_SQL'
  TABLES
    sql_table = lt_sql.

Nach der erfolgreichen Migration der Datenbank konzentrierten wir uns auf die Neugestaltung der Datenmodelle. Die bestehenden InfoCubes wurden in ADSOs überführt, was nicht nur die Ladezeiten verkürzte, sondern auch die Flexibilität in der Datenmodellierung erhöhte. CompositeProvider ermöglichten es uns, verschiedene Datenquellen zu kombinieren und so komplexe Analysen zu erstellen.

Die Integration von SAP Analytics Cloud erfolgte durch die Konfiguration von Live-Data-Connections, die eine Echtzeit-Datenanalyse ermöglichten. Dieser Schritt war entscheidend für die Akzeptanz der neuen Lösung durch die Endbenutzer, da nun ad-hoc Anfragen und Dashboards in einer benutzerfreundlichen Oberfläche erstellt werden konnten.

Das Ergebnis

Durch die Migration zu SAP BW/4HANA und die Einführung von SAP Analytics Cloud konnte das Unternehmen die Reporting-Zeiten um bis zu 70% reduzieren. Die User Experience verbesserte sich signifikant, da die Endbenutzer nun in der Lage waren, selbstständig Berichte zu erstellen und anzupassen, ohne auf die IT-Abteilung angewiesen zu sein.

Die neue Datenarchitektur ermöglichte nicht nur eine schnellere Verarbeitung von großen Datenmengen, sondern auch eine verbesserte Datenqualität. Die Entscheidungsträger konnten nun fundierte Entscheidungen auf Basis aktueller und konsistenter Daten treffen.

Ein weiterer positiver Effekt war die Reduzierung der Betriebskosten. Durch die Konsolidierung der Datenplattform und den Wegfall von redundanten Systemen konnte das Unternehmen signifikante Einsparungen realisieren.

Fazit

Das Projekt hat gezeigt, dass der Wechsel zu SAP BW/4HANA nicht nur eine technologische Erneuerung ist, sondern auch eine Chance bietet, bestehende Prozesse zu überdenken und zu optimieren. Die Kombination aus leistungsstarker In-Memory-Technologie und modernen Analysewerkzeugen ermöglicht es Unternehmen, agiler und datengetriebener zu agieren.

Haben Sie ähnliche Herausforderungen? Kontaktieren Sie uns für eine maßgeschneiderte Lösung.

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